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By Marquis de Sade, Gilbert Lely, Hilda von Born-Pilsach

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Aber dieses Kind war ein Bedienter: in seiner Eigenschaft als Kind und als Bedienter 58 kann ihm nicht geglaubt werden. Außerdem sind hier andere Interessen im Spiel: dieses Kind war der Sohn einer Mutter, die glaubte, wenn man ihn hundert Scheußlichkeiten sagen ließe, würde sie sich damit gesicherte Einnahmen verschaffen können: sie wußte von den hundert Louis von Arcueil. Aber, wird man mir vielleicht entgegenhalten, woher wußten Sie, daß die Aussage des Jungen Sie belasten könnte? Er hatte also gesehen, er wußte also Bescheid, und deshalb mußten Sie seine Geständnisse fürchten?

Und wenn es schlimm ist, glaube ich doch noch lange nicht, daß ich am 22. Februar 1780 entlassen werde! Ich wäre Ihnen unendlich dankbar, wenn Sie mir diesen Satz erklären wollten, denn er beunruhigt und quält mich grausam. Sag mir bitte, fragst Du die Kanaillen, denen es Vergnügen bereitet, mich auf glühenden Kohlen sitzen zu lassen, indem sie mir den Termin verheimlichen - fragst Du sie manchmal, was sie dabei zu gewinnen hoffen? Tausendmal habe ich es schon gesagt und geschrieben, daß sie, statt zu gewinnen, nur verlieren, statt Gutes zu tun, mir nur das Schlimmste zufügen, daß diese Behandlung gegen meine Natur ist, daß man mir die Möglichkeit und den guten Willen nimmt, mich zu besinnen und also aus der Lage Nutzen zu ziehen.

Sehen Sie, das heißt vernünftig folgern... Sehr viel klügere Leute als Sie, Monsieur Quiros, der Sie ein Dummkopf sind (entschuldigen Sie bitte), sagen dazu: Heiden! Atheisten! Ungläubige! wie könnt Ihr die Krankheiten des Körpers mit denen der Seele verwechseln! Spürt Ihr nicht, daß zwischen ihnen kein Zusammenhang besteht? Der Beweis dafür sind Sie, Hurenbock und Trunkenbold, Ihre Seele ist des Teufels, während ihr Leib in der Gruft von Saint-Eustache modert! Zwischen 48 Seele und Leib besteht also ein großer Unterschied, folglich kann man das eine nicht gleichermaßen wie das andere kurieren.

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