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Das Zittern: Seine Erscheinungsformen, Seine Pathogenese und Klinische Bedeutung

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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115, S. 194). 1 zulăssig Die Scheidungsgriinde. 29 Handlung ernstlich zugestimmtl oder sich der Teilnahme schuldig gemacht hat § 1565 II (insbesondere durch Anstiftung eines Dritten zum Ehebruch). Ebenso, wenn die Handlung dem Tăter nicht zurechenbar, etwa in Willensst6rung 2 , entschuldbarem Irrtum 3 , Rechtsunkenntnis 4 oder unter Zwang (Notzucht) begangen war. d) Eine Kompensation von beiderseits begangenen Ehebriichen (wie vielfach in ălteren Rechten) findet nicht statt. Vielmehr sind dann gegebenenfalls beide Ehegatten fUr schuldig zu erklăren.

814. r. DaB nicht ganzen Volksschichten das feinere Gefiihl fiir Ehrenhaftigkeit abgesprochen werden darf, betont mit Recht RG. JW. 1916, S. 1192. 7 Sehr beachtlich dazu HELLER, Arzt ulld Eherecht S. 124ff. 1 2 32 Die Scheidungsgriinde. schiedenen Seiten beantragt wurde, auf eine ein· oder mehrjăhrige "Heimtrennung" vor Erhebung der Klage abzustellen. Diese lieJ3e sich unter den gegenwărtigen Verhăltnissen kaum durch· fiihren. III. Heute noch allein auBerhalb des Systems der Verschuldensgrunde steht die Scheidung wegen Geisteskrankheit.

JW. 1920, S. 438. 1I93. Etwas einschrănkend: JW. 3039. Das personliche Eherecht. 31 verIauf der Ehe abzustellen; demnach wăre der Frau, die Treulosigkeit des Mannes mit Vernachdes Haushalts erwidert, die Ehe nicht unzumutbar. Ergebnis: Je zerriitteter die Ehe, desto schwerer die Scheidung! Soweit darf der favor matrimonii nicht getrieben werden. Richtig M. 30: Nicht daB die Ehe dem KIăger zumutbar, sondern daB sie auch dem Reklagten unzumutbar geworden sei, ist zu folgern. Iăssigung 4. Der O bjektive Tatbestand der vom Beklagten verwirklichten Eheverfehlungen mu13 sich charakterisieren a) entweder als eine schwere Verletzung seiner Pflichten gegen den anderen Partner; als Beispiel fiihrt das Gesetz grobe Mi13handlungen an.

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